Zahlen und Fakten zu England

England ist allein kein Staat, sondern bildet gemeinsam mit Schottland, Wales und Nordirland das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland. Allerdings meinen Leute oft Großbritannien wenn sie von England sprechen. Die folgenden Informationen und Zahlen beziehen sich wirklich nur auf den Landesteil England und nicht auf das gesamte Land.

England befindet sich im Süden der Insel Großbritannien. Eine Landverbindung zum europäischen Festland besteht durch den Tunnel unter dem Ärmelkanal, durch den die Eurostarzüge verkehren. Ansonsten ist England nur per Schiff oder Flugzeug zu erreichen. England hat eine Fläche von 130.395 Quadratkilometern und eine relativ hohe Bevölkerungsdichte von 377 Einwohnern pro Quadratkilometer. Insgesamt leben etwa 50,5 Millionen Einwohner im Landesteil England, in ganz Großbritannien sind es 61,4 Millionen. Allein in der Hauptstadt London leben 7,5 Millionen Menschen, die zweitgrößte Stadt Birmingham in der Mitte Englands hat etwa 1 Million Einwohner. Weitere bekannte Städte sind beispielsweise Manchester und Liverpool mit je unter einer halben Million Einwohnern. Im Norden grenzt England an Schottland, im Westen an Wales und Irische See, im Süden ist der Ärmelkanal, im Osten die Nordsee.

Die Regierungsform in England (und ganz Großbritannien natürlich) ist die Konstitutionelle Monarchie. Das bedeutet, dass Königin Elisabeth II. zwar Staatsoberhaupt ist, aber im politischen Tagesgeschäft kaum Einfluss hat. Regierungschef ist der Premierminister, seit Juni 2007 der Labour-Politiker Gordon Brown. England hat anders als Schottland, Wales und Nordirland keine eigene Landesregierung, sondern wird komplett vom nationalen Parlament in London regiert. Das britische Parlament hat zwei Kammern, das Haus of Commons und das Haus of Lords. Die Mitglieder des House of Commons werden spätestens alle 5 Jahre gewählt während man im House of Lords nur durch Ernennung Mitglied werden kann.

Das Klima in England ist gemäßigt. Die Temperaturen sind üblicherweise mild, es gibt weder besonders heiße Sommer noch besonders kalte Winter. Das englische Wetter ist für seine Wechselhaftigkeit bekannt – in einem Moment scheint die Sonne und im nächsten geht ein wahrer Wolkenbruch nieder. Das ist durchaus möglich, kommt aber nicht täglich vor. Das heißt man kann an einem warmen und nicht gewittrigen Sommertag das Haus auch gefahrlos ohne Regenschirm verlassen.

Stand: Februar 2010.