Am einfachsten und günstigsten reist man nach England mit dem Flugzeug. Zahlreiche Billigflieger sowie natürlich auch Lufthansa und British Airways bieten viele Verbindungen zu einem der drei Flughäfen Londons und den anderen englischen Flughäfen an. Weitere Möglichkeiten sind die Fahrt mit einer Fähre über den Kanal oder mit dem Eurostar Zug unter dem Kanal hindurch. Dabei kann man auf Wunsch auch das eigene Auto mitnehmen, aber Achtung: in England ist die richtige Straßenseite die falsche – es gilt Linksverkehr.
Die Einreise nach England ist für EU-Bürger ganz einfach mit einem gültigen Personalausweis möglich, Nicht-EU-Bürger benötigen einen gültigen Reisepass samt Visum. Vor Reiseantritt empfiehlt es sich schon zuhause etwas Geld umzutauschen oder Travellerschecks zu besorgen, damit man bei der Ankunft auch gleich ein paar Britische Pfund zur Hand hat und nicht erst Euros umtauschen muss. Der Währungstausch ist zwar vor allem in den großen Städten bei Banken, in Wechselstuben und teils auch bei Postämtern problemlos möglich, aber gerade in den Wechselstuben können die Kurse unvorteilhaft oder aber die Wechselgebühren unverhältnismäßig hoch sein. Natürlich kann man auch mit der EC-Karte oder Kreditkarte an Geldautomaten Geld abheben. Hierzu kann es hilfreich sein, sich vorher beim heimischen Kreditinstitut über dafür anfallende Gebühren zu erkundigen. Da das Pfund seit 2007/2008 von etwa 1,30 Euro auf durchschnittlich etwa 1,15 Euro (Stand 02/2010) gefallen ist, ist auch das teure England etwas günstiger geworden.
Die größten Posten für Englandreisende sind sicher die Kosten für Unterbringung sowie Zug- und Bustickets. Hotels sind im Vergleich zu Deutschland recht teuer, etwas günstiger kommt man in Bed & Breakfasts und Hostels, wo eine Übernachtung je nach Lage und Saison ab etwa 20 Pfund zu haben ist. Auch die Lebensmittelpreise sind in England zum Teil deutlich höher als in Deutschland, sowohl in den Supermärkten als auch in Restaurants. Vom berüchtigten englischen Essen ist allerdings nicht mehr viel zu spüren, es gibt überall eine vielfältige Auswahl: von global bekanntem Fast Food über sehr gute indische und chinesische Küche bis hin zu frischen vegetarischen beziehungsweise veganen Produkten. Und wenn man schon in England ist, sollte man auch unbedingt eine Portion Fish und Chips probieren.
Einige der schönsten Sehenswürdigkeiten Englands kosten Besucher keinen Pence. Die weiten Küsten- und Wiesenlandschaften laden zu langen Spaziergängen ein und die großen nationalen Museen erwarten nicht nur an Regentagen interessierte Besucher.